Die Grundschule hat folgende Aufgaben:

Sie fördert die verschiedenen Begabungen der Kinder in einem gemeinsamen, vierjährigen Bildungsgang.

Sie weckt die sittliche, religiöse, soziale und freiheitlich-demokratische Gesinnung, auf der das Zusammenleben gründet.

Sie übt Verhaltensweisen und Umgangsformen ein, die für das Miteinanderleben - auch in der Schule - wichtig sind.

Sie befähigt die Kinder, aufeinander zu hören und voneinander zu lernen; und hält Jungen und Mädchen zu einem partnerschaftlichen Verhalten an.

Sie erzieht zu sozialer Bewährung und zum selbstverständlichen Umgang mit Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft sowie zum Zusammenleben mit Menschen mit Behinderung.

Sie fördert das Bewusstsein für elementare, technische, wirtschaftliche und ökologische Zusammenhänge
und erzieht zur Verantwortung gegenüber der Natur.


Sie setzt die im vorschulischen Alter begonnenen vielfältigen Lernprozesse fort.

Sie entfaltet verborgene und noch nicht entwickelte Fähigkeiten oder Eigenschaften durch fördernde und ermutigende Hilfen.

Sie führt die Kinder von den Formen spielerischen Lernens zu den systematisierten Formen schulischen Lernens und Arbeitens.

Sie fördert die Kräfte des eigenen Gestaltens und des schöpferischen Ausdrucks. Sie strebt den Erwerb

gesicherter Kenntnisse an und übt Fertigkeiten ein, die für die Lebensbewältigung wichtig und für die Schularbeit grundlegend sind
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